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FAQ, CEDRUS, Frage 14

Woher kommen die hohen Bewehrungskonzentrationen am offenen Plattenrand?

Wenn in einer Geschossplatte am offenen Plattenrand hohe, punktartige Bewehrungskonzentrationen auftreten, kann dies eine Folge einer inkorrekten Modellierung sein. Dies wird am nachfolgendes Beispiel illustriert:

So stellen Sie fest, ob es sich um einen Modellierungsfehler handelt:

  1. Überprüfen Sie im betroffenen Geschoss in der 3D-Ansicht die Importlasten (z.B. „!Imp-G”), am besten mit unsichtbaren Beschriftungen. Ist in der Nähe der Bewehrungskonzentration eine kurze Linienlast überhoher Intensität zu finden, so handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Modellierungsfehler.

    Geschossplatte: Bewehrungskonzentration und verantwortliche Importlast

  2. Wechseln Sie in das Register ‘Plattenstapelmodell’ des Gebäudemoduls.
  3. Stellen Sie die Fusskräfte „Fz” infolge Eigengewicht „G” graphisch dar.
  4. Ändern Sie den Massstab durch „Skalierung der grafischen Resultate„ so, dass die Fusskräfte grösser dargestellt werden. Die überhohe Linienlast ist auch hier gut ersichtlich.
  5. Wechseln Sie in das Register ‘Geometrie’, aktivieren Sie die Renderingdarstellung und das Modellierungsproblem wird offensichlich:
    Im aktuellen Beispiel berührt die obenstehende Wand die Platte und verläuft deshalb nicht wie beabsichtigt bis ins darunterliegende Geschoss.

    Gebäude: Fusskräfte und gerenderte Darstellung vor (mitte) und nach der Berichtigung (rechts).

So berichtigen Sie das Modell:

  1. Öffnen Sie das obenstehende Geschoss mit der betroffenen Wand (z.B. durch Doppelklick auf die Wand im Gebäudemodul).
  2. Blenden Sie im Register ‘CAD’ via Schaltfläche „Hintgrundpläne verwalten” das Geschoss mit der betroffenen Platte ein.
  3. Verkürzen Sie die betroffene Wand, damit keine Überlappung mehr mit der Platte entsteht.